Das Geldmarktkonto - der Weg zu Ihrer Kapitalanlage!

Insbesondere für private Kapitalanleger spielt das Geldmarktkonto eine wichtige Rolle: Das Tagesgeldkonto ist eine gängige Methode zur flexiblen Geldanlage. Die Verzinsung passt sich der Einlagesumme entsprechend an.

Wer Geld anlegen möchte und eine flexible Verfügbarkeit des Geldes sicherstellen möchte, ist mit dem Geldmarktkonto in Form eines Tagesgeldkontos gut bedient. Das Geld bleibt dabei täglich verfügbar und hat eine moderate Verzinsung, die sich an der Einlagesumme und an den jeweiligen Leitzinsen orientiert. Das gute alte Sparbuch hat im Zuge der Tagesgeldkonten fast schon ausgedient. Die Laufzeit eines Geldmarktkontos ist meist unbefristet, und diese Art des Kontos unterscheidet sich vom herkömmlichen Girokonto in der Form, dass Daueraufträge, Überweisungen etc. eigentlich nicht vorgesehen sind. Bei einigen Banken können zwar Überweisungen vom Geldmarktkonto getätigt werden, dies sollte aber nicht zur Regel werden. Darauf wird bei Eröffnung eines entsprechenden Kontos explizit hingewiesen. Der Zinssatz, der zwischen den Geschäftsbanken steht, ist maßgeblich für die Verzinsung vom Geldmarktkonto verantwortlich. Dieser Zinssatz wird täglich ermittelt und entsprechend angepasst. Bei Geldmarktkonten sind oft Mindesteinlagesummen festgeschrieben, sodass diese Option der Geldanlage nicht für jeden Anleger in Betracht kommt. Der entscheidende Vorteil anderen Anlagemöglichkeiten gegenüber ist die Tatsache, dass das Geld täglich verfügbar ist. Bei Festanlagen ist unter Umständen ein höherer Zins zu erwarten; das Geld kann aber nicht flexibel anderweitig eingesetzt werden. Diese Entscheidung muss jeder Anleger für sich treffen. Als Geldmarkt wird ein Teil des gesamten Finanzmarktes bezeichnet - und zwar der Teil, der den Geschäftsbanken zur Deckung ihres Bargeldbedarfs dient, der den von der Zentralbank zugeordneten Bargeldanteil übersteigt. Aus diesem Grund ist auch der Zins zwischen den Geschäftsbanken auschlaggebend für die Verzinsung des Geldmarktkontos. Neben den Tagesgeldkonten gibt es eine zweite Kategorie des Geldmarktkontos: das Termingeldkonto, welches das angelegte Geld zu einem bestimmten Termin wieder zur Verfügung stellt. Mit dem Termingeldkonto ist der Anleger wesentlich unflexibler als mit der Anlage per Tagesgeldkonto. Die Entscheidung hängt von der jeweiligen Vermögenslage ab. Die Banken bieten meist beide Optionen an und beraten Ihre Kunden bei Interesse entsprechend ihren Wünschen und Bedürfnissen. Erkundigen Sie sich - und nutzen auch Sie die unterschiedlichen Vorteile.